Aktiv gegen Kinderarmut

Geimeinsam gegen Armut - Kinderpatenschaften in Leipzig

Kinderarmut entsteht, wenn die finanziellen und sozialen Ressourcen der Herkunftsfamilie nicht ausreichen. Armut bedeutet nicht nur ein Fehlen an materiellen Ressourcen, sondern frisst mit der Zeit auch die privaten, persönlichen Kräfte des Lebensumfeldes auf. Armut der Eltern wirkt nicht nur jetzt, sondern auch zukünftig: mit hoher Wahrscheinlichkeit bleiben armutsbetroffene Kinder arm – Armut wird vererbt.

Das Projekt Kinderpatenschaften Leipzig (KiPaLe) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern aus sozial benachteiligten Elternhäusern den Zugang zu finanziellen und gesellschaftlichen Ressourcen außerhalb der Familie zu ermöglichen. Damit wird die soziale Vererbung von Armut durchbrochen, soziale Integration gesichert und Entwicklungschancen von Kindern nachhaltig verbessert.

Hierfür wird im Rahmen von KiPaLe ein lokales Patennetzwerk aus Ehrenamtlichen und weiteren lokalen Akteuren aufgebaut. Durch die Patenschaften werden alle Beteiligten auf die jeweils für sie geeignete Art und Weise einbezogen. Sie können sich aktiv bei der Bekämpfung der Folgen von Kinderarmut engagieren und individuell ihre Ressourcen, Erfahrungen und finanziellen Mittel einbringen.

Das Projekt KiPaLe möchte ein Bewusstsein für Armut in Leipzig schaffen. Kinder aus sozial benachteiligten Elternhäusern sollen unabhängig von der sozialen Herkunft über gute Entwicklungschancen in Leipzig verfügen, ihnen soll durch das Patenschaftsprojekt der Zugang zu finanziellen und gesellschaftlichen Ressourcen außerhalb der eigenen Familie ermöglicht werden. Ziel ist es, die nachweisliche Vererbung von Armut auf diese Weise zu durchbrechen.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier oder unter http://kinderpatenschaften-leipzig.de/